Realisierung ganzheitlichen Wissensmanagements

Unter der immateriellen Ressource Wissen, die stets an die Person gebunden ist, wird die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten verstanden, welche die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen.

Ökonomisch betrachtet ist Wissen der Primärfaktor, der Wettbewerbsvorteile bringt. Also muss diese Ressource geschützt, aufgearbeitet und mitgeteilt werden, um die Zukunftsfähigkeit jedweder Organisation zu gewährleisten. Bei genauer Betrachtung ist festzustellen, dass jeder Prozess in der Wertschöpfungskette auf Wissen aufbaut.

Dieserhalb beträgt der Anteil des Wissens an der Wertschöpfungskette nicht weniger als 100 %. Aufgrund dieser Sachlage, könnte anstatt Wertschöpfungskette das passende Vokabular Wissenswertschöpfungskette sein. Somit ist die Stellung der traditionellen betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren wie Arbeit, Boden und Kapital zugunsten des Wissens als vierten Produktionsfaktor zurückgedrängt worden.

Daher gilt der Satz: „angewandtes Wissen, ist wirtschaftliche Macht“ derzeit mehr denn je, und die Bewältigung dieser Herausforderungen liegt im Wissensmanagement.